AI & Brand Communication Design

Zeig uns, wie Du denkst – nicht nur, was Du kannst

Für Deine Bewerbung im Bachelor AI & Brand Communication Design brauchst Du keine perfekte Kunstmappe. Uns interessiert vor allem, wie Du auf Ideen kommst, wie Du gestalterische Herausforderungen angehst und welche Themen Dich beschäftigen.

Auf dieser Seite findest Du echte Arbeiten und Projekte von Bewerber*innen und Studierenden der Brand University. Die Beispiele sollen Dir einen Eindruck davon geben, wie unterschiedlich erfolgreiche Portfolios aussehen können – und zeigen, dass es nicht die eine richtige Mappe gibt.
Dein Portfolio kann aus Zeichnungen, Fotografien, Videos, Social-Media-Projekten, digitalen Arbeiten, eigenen Konzepten oder kreativen Experimenten bestehen. Besonders spannend sind Arbeiten, die etwas über Dich erzählen: Was interessiert Dich? Was beobachtest Du? Was würdest Du gerne verändern?

Im Aufnahmegespräch sprechen wir über etwa 10–15 ausgewählte Arbeiten. Zeige uns dabei nicht nur fertige Ergebnisse, sondern gerne auch Skizzen, Entwürfe, Zwischenstände und Denkprozesse. Genau dort wird sichtbar, wie Du arbeitest – und welches Potenzial in Dir steckt.

Illustrationen gehen immer

Jennifer hat vier Tage lang ein Porträt ihrer Schwester gezeichnet. Dabei hat sie gelernt, dass sie fotorealistisch zeichnen kann – und wie zeitaufwendig das ist. Noch spannender als das fertige Bild waren die täglichen Fortschritte, die sie dokumentiert und ihrer Mappe hinzugefügt hat.

Zeichnungen und Illustrationen müssen nicht perfekt sein

Die Technik ist zweitrangig – entscheidend ist die Idee. Zum Beispiel: „Ich porträtiere jeden Tag auf dem Weg zur Schule die Menschen, die mir im Bus gegenübersitzen. So viele und so schnell ich kann.“
Am spannendsten sind oft Dinge, die Du wirklich kennst und direkt vor Dir hast. Ryan Gosling hast Du vermutlich nie persönlich getroffen. Abgezeichnete Pressefotos von ihm brauchst Du deshalb nicht in Deiner Mappe.

Collagen und Lettering sind super

Davids Schriftbilder waren genauso überzeugend wie ein zwölfseitiges Magazin, das mit Fotokopierer, Schere und Kleber gestaltet wurde. Beide Arbeiten zeigten persönliche Interessen, Gedanken und Ideen. Bring am besten Themen in Deine Mappe, die Dich wirklich beschäftigen – und nicht Dinge, von denen Du glaubst, dass sie anderen gefallen könnten.

Ideen kennen kein Werkzeug

Ob Tablet, Laptop oder Skizzenbuch: Entscheidend ist nicht, womit Du arbeitest, sondern was Du daraus machst. Ildar und Farina entwickelten ihre Projekte vollständig digital – mit Tools wie Procreate, Photoshop, Canva, CapCut oder verschiedenen KI-Anwendungen. Zeige uns Arbeiten, die Deine Ideen sichtbar machen – egal ob Illustration, Animation, Content, Designkonzept oder KI-Experiment.

Bleib an einer Idee dran

Arbeite gerne in Reihen, wie bei dieser Plakatserie zum Thema Farbe. Wenn Dich ein Thema interessiert, möchten wir sehen, wie Du Dich damit auseinandersetzt. Mehrere Arbeiten, Experimente und Variationen zeigen, dass Du einer Idee nachgehst und sie weiterentwickelst.

Besteht Deine Mappe nur aus Einzelstücken, wirkt es schnell so, als hätte Dich nichts lange genug interessiert, um Dich ein zweites Mal damit zu beschäftigen.

Erzähl Geschichten mit Bildern

Fotografie ist immer eine gute Wahl. Carlotta hat ihr Studium der Szenografie zwar abgebrochen, aber ihre Fotos von Theaterkostümen sind großartig und setzen Materialien, Formen und Details eindrucksvoll in Szene.

Dein Feed kann Portfolio sein

Wenn Du regelmäßig Fotos oder Videos veröffentlichst, kann Deine Mappe auch teilweise oder sogar vollständig aus einem Social-Media-Projekt bestehen. Lia hat beispielsweise einen öffentlichen Instagram-Kanal für ihre Reisefotos und Videos aufgebaut.

Video erzählt mehr

Videos sind ebenfalls oft Teil einer Bewerbungsmappe. 16:9 oder 9:16 ist egal, spannend sind auch hier die Ideen und der Kontext, wie z.B. hier eine Interrail-Reise mit Freunden.

Was würdest Du besser machen?

Ein guter Weg zur Themenfindung: Was stört Dich? Was würdest Du gerne verbessern?

Alexander kam aus einer Kleinstadt mit einem altmodischen Stadtmagazin. Deshalb entwickelte er ein neues digitales Magazin mit Veranstaltungskalender – genau das Medium, das er selbst lieber lesen würde.

Ideen darf man erklären

Wenn Du eine Arbeit aus technischen Gründen nicht direkt in Deiner Mappe zeigen kannst – wie diesen Alexa-Skill aus dem Lockdown während der Pandemie – kannst Du Deine Idee, Deinen Prozess und die Ergebnisse auch dokumentieren und beschreiben.

Denk Dir etwas Neues aus

Du kannst auch Projekte entwickeln, die es noch gar nicht gibt. Konzeptionelle Arbeiten lassen sich auf viele Arten darstellen. Hier wurde zum Beispiel eine Ketchupflasche entwickelt, die verhindert, dass Ketchup am Flaschenrand antrocknet.

Arbeiten für die echte Welt

Kommerzielle Arbeiten sind ebenfalls willkommen. Zum Beispiel Content Creation für Social Media. In diesem Projekt wurde gezeigt, wie Lemonaid-Flaschen für kreatives Upcycling genutzt werden können. Durch das Klicken auf die Story verwandelten sich die Flaschen in verschiedene neue Produkte.

Zeig uns Deine Notizbücher

Ein Skizzenbuch sehen wir immer gerne. Dort ist Platz für unfertige Ideen, Notizen, Experimente und Arbeiten, mit denen Du vielleicht noch nicht ganz zufrieden bist. Es zeigt, dass Du Dich regelmäßig mit Gestaltung beschäftigst.

Lucys Skizzenbuch war als PDF mit fotografierten Seiten besonders spannend durchzublättern.

PERSÖNLICHE BERATUNG

Du hast Fragen? Wir beraten Dich gerne: Egal, ob es um die Wahl Deines Studiengangs, den Anmeldeprozess, die Zulassungsvoraussetzungen oder Deine Möglichkeiten zur Finanzierung geht.

Luis Bolbrügge