CORONA UPDATE

Im Kampf gegen das Coronavirus, steht an der Brand University of Applied Sciences der Gesundheitsschutz an erster Stelle. Die Berücksichtigung aller behördlichen Regelungen und die Einhaltung von Sicherheitsmaßnahmen zum Hygieneschutz haben deshalb oberste Priorität.

Im Zuge des zweiten harten Lockdowns in Deutschland, findet die Lehre bis zum 5. Februar 2021 in Form von digitalen Unterrichtsformaten statt.

Präsident Prof. Dr. h. c. Shan Fan: „Wir sind immer wieder begeistert über die Flexibilität und das Engagement unserer Studierenden, Lehrenden und des Hochschulpersonals – auch in Zeiten von COVID-19. So konnte sich im Sommersemester 2020 die Online-Lehre innerhalb kürzester Zeit etablieren, sodass es zu keiner Verzögerung im Studienbetrieb kam. Nun muss sich, nach einer Phase des Präsenzunterrichts im Herbst, mit dem Start des neuen Jahres die Online-Lehre noch einmal bewähren. Doch wir sind davon überzeugt, dass auch diese Form des Wissenstransfers eine große Chance bedeutet.“

Auf dieser Seite informieren wir Sie über die Maßnahmen, die an der Brand University of Applied Sciences zum Schutz der Gesundheit aller Studierenden, Lehrenden und des Hochschulpersonals getroffen werden.

An der Brand University findet der Unterricht bis zum 5. Februar 2021 online statt, um den Gesundheitsschutz aller Hochschulmitglieder sicherzustellen. Für den digitalen Wissenstransfer kommen kollaborative Tools, Live-Sessions und Video-Formate zum Einsatz. Eine Kombination, die sich bereits im Sommersemester 2020 bewährt hat.

Der Campus bleibt für die Nutzung der Räumlichkeiten zur Prüfungsvorbereitung weiterhin geöffnet. Auch die Bibliothek und das Brand Research Lab können nach Voranmeldung von den Studierenden genutzt werden. Dabei gelten selbstverständlich die üblichen Hygiene- und Abstandsregeln.

Bei Fragen zum Wintersemester wenden Sie sich bitte an unseren Studierendenservice:

Tel.: 040 38089356-10
Mail: claudia.warlich@brand-university.de

Für den Besuch des Campus gelten verstärkte Vorsichtsmaßnahmen zum Gesundheitsschutz.

  • Studierende, Lehrende und Mitarbeiter dürfen den Campus nur betreten, wenn sie frei von Symptomen sind und keinen Kontakt zu Personen hatten, die akut an Covid-19 erkrankt sind.
  • Am Campus sind die Beschilderungen und Laufwegführung zu beachten und bereitgestellte Desinfektionsmittel zu nutzen.
  • Am Campus gelten die üblichen Abstandsregeln von 1,50 m.
  • Am gesamten Campus besteht Maskenpflicht.
  • Der Besuch des Campus ist nur nach Voranmeldung möglich, damit sich so wenig Studierende wie möglich gleichzeitig in den Räumlichkeiten aufhalten.
  • Die Räume werden regelmäßig gereinigt und gelüftet.

BAföG

Änderungen am Modus der Lehre (Online statt Präsenz) nehmen keinen Einfluss auf Ihren Anspruch auf die Ausbildungsförderung BAföG.
Außerdem wird die individuelle Regelstudienzeit an den Hamburger Hochschulen für das Wintersemester 2020/21 verlängert. Bei einer pandemiebedingten Verzögerung des Studiums verlängert sich auch die Förderungsdauer.

Mehr Informationen erhalten Sie auf BAföG.de.

Überbrückungshilfe für Studierende in pandemiebedingten Notlagen

Zu finanziellen Unterstützung von Studierenden, die aufgrund der wirtschaftlichen Situation beispielsweise ihren Nebenjob verloren haben, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) einen Hilfsfonds eingerichtet. Dieser richtet sich an deutsche und internationale Studierende von staatlichen sowie staatlich anerkannten Hochschulen. Von November 2020 bis März 2021 werden je nach nachgewiesener Bedürftigkeit zwischen 100 Euro und 500 Euro monatlich als nicht rückzahlbarer Zuschuss gezahlt.

Weitere Informationen sowie den Online-Antrag finden Sie hier: Überbrückungshilfe

Auch in diesen Zeiten beraten wir Sie selbstverständlich bei der Wahl des passenden Studiums und unterstützen Sie wie gehabt im Bewerbungsprozess.

Unsere Studienberaterinnen sind sowohl für die Beratungs- als auch für Bewerbungsgespräche online und am Campus für Sie erreichbar. Sie können sie telefonisch, per E-Mail, WhatsApp, Microsoft Teams oder Skype kontaktieren.

Interessenten, die sich in Hamburg aufhalten und den Campus der Brand University besuchen möchten, können wir nach vorheriger Absprache unter Wahrung von Hygieneschutzmaßnahmen persönlich empfangen.

Sollten Ihnen Bewerbungsunterlagen aufgrund der aktuellen Situation zum Zeitpunkt Ihrer Bewerbung nicht vorliegen oder nicht beschaffbar sein, können Sie diese nachreichen.

Sonja Sahlmüller
Studienberatung für nationale Interessenten
Fon +49 40 38089356-14
WhatsApp +49 160 – 5566783 (werktags 9-16 Uhr)
Mail sonja.sahlmueller@brand-university.de

Anna Prokhorenko
Studienberatung für internationale Interessenten
Fon +49 40 38089356-23
WhatsApp +49 160 – 5566783 (werktags 9-16 Uhr)
Mail anna.prokhorenko@brand-university.de
Skype anna_brand_academy

Reisebeschränkungen aufgrund der Covid-19 Pandemie

Für Studierende ist die Einreise nach Deutschland grundsätzlich möglich.

Liegt bei der Rückkehr ein Aufenthalt in einem Risikogebiet weniger als 10 Tage zurück, muss man die Einreise im Voraus digital bei den Behörden anmelden, einen Nachweis darüber mit sich führen und sich nach der Einreise in Deutschland unmittelbar an den Zielort begeben. Am Zielort müssen Rückkehrer aus Risikogebieten 10 Tage in Quarantäne bleiben. Die Quarantäne kann am fünften Tag nach der Einreise jedoch durch ein negatives Covid-19-Testergebnis beendet werden. Genauere Informationen finden Sie auf diesem Merkblatt.

Für die Zeit einer Quarantäne können Studierende digital an Seminaren und Vorlesungen teilnehmen.

Bei Fragen zur Einreise nach Deutschland, wenden Sie sich bitte an unser International Office: korinna.puls@brand-university.de.

Interview mit Prof. Ute Röseler

Frau Prof. Röseler hat, gemeinsam mit der IT und weiteren Kollegen, das Konzept für online-basierte Wissensvermittlung während der Pandemie entwickelt und die Lehrenden bei der Implementierung im Sommersemester 2020 unterstützt. 

BU: Frau Prof. Röseler, mit welcher Haltung geht die Brand University of Applied Sciences mit der Zwangslage der COVID-19 Pandemie um?

Prof. Ute Röseler: Neben einem mitfühlenden Bewusstsein für die schmerzlichen Verluste und bitteren Aspekte der Pandemie betrachten wir die Umstände auch aus ergänzender Perspektive: Vor einigen Jahren hätte die globale digitale Infrastruktur keine Online-Lehre im aktuellen Umfang zugelassen. Heute besteht in der Bildung – im Vergleich zu anderen Sektoren – glücklicherweise die Möglichkeit, vollständig digital miteinander zu arbeiten. Die Brand University of Applied Sciences hat diese Möglichkeit dankbar und sofort sowohl IT- als auch lehrseitig in eine „neue Normalität“ überführt. 

BU: Wie gestaltet sich diese „neue Normalität“?

Prof. Ute Röseler: Mit bescheidenem Stolz können wir sagen, dass die Online-Lehre an der Brand University of Applied Sciences sattelfest im Sinne unseres Lehrkonzepts funktioniertIn Lehrvideos und Livesessions integrierten wir z. B. unsere Praxispartnerauch die individuelle Betreuung der Studierenden fand in Videocalls stattÜber unsere bzw. öffentliche Online-Bibliotheken, unser Brand Research Lab oder Tools wie den Trendexplorer konnten wir reibungslos auf wissenschaftliche Quellen zugreifen, um weiterhin fundiert arbeiten zu können. 

BU: Was nehmen Sie aus der Praxis mit?

Prof. Ute Röseler: Vor allem, dass Online-Lehre Spaß machtWir haben noch mehr über erfolgreiche interaktive Kollaboration gelernt und oft am Bildschirm miteinander gelachtAls Kommunikationsexperten haben wir aber auch real greifen könnenwie wichtig sowohl digitale, als auch „real-analoge“ Momente für Menschen sind. 

BU: Wie gingen die Menschen an der Brand University in der Distanzsituation miteinander um?

Prof. Ute Röseler: Da uns nun ausschließlich die digitale Option zur Verfügung stand, begegneten sich Gesprächspartner auf neue Art persönlich. Wir haben uns in technisch herausfordernden oder gefühlt isolierten Momenten gegenseitig unterstützt und aufgefangen. Zusammenkünfte, die wir im Rahmen von Ausnahmeregelungen unter Hygieneschutzmaßnahmen für Praxisseminare und Prüfungen auf dem Campus ermöglichen konnten, haben wir dadurch noch stärker wertgeschätzt.