#BUATHOME – Studierende über ihre Erfahrungen im Home Office

Das Sommersemester 2020 ist an der Brand University seit einem Monat in vollem Gang – online, versteht sich. Nach einem Digital Welcome Day für unsere Erstsemester sowie den ersten Video-Vorlesungen und Zoom-Seminaren, kehrt nach und nach die „neue Normalität“ ein, von der dieser Tage so viel die Rede ist.

Doch wie fühlt es sich an, zu Hause zu studieren? Wie lernt man am besten in Isolation? Und was vermissen unsere Studierenden am Campus?

Wir haben nachgefragt und einen kleinen Einblick erhalten, wie der Studienalltag aktuell aussieht und wer ihn zu Hause begleitet.

Alexander, Brand Design

Der Semesterstart war in Ordnung, für den Unterricht mussten viele neue Programme organisiert werden. Hier erst mal großen Respekt für den Aufwand der Uni! Ich schätze die hohe Zeitersparnis: Bei den Sessions ist man flexibler, spart sich die Fahrten und der Unterricht wird aufs Essenzielle runtergebrochen. Aber natürlich vermisse ich die Studios, in denen man normalerweise 24/7 arbeiten kann. Mein Trick für Konzentration im Home-Office: Ein fester Tagesplan und das Smartphone ausschalten.

Feng Xia, Brand Innovation

Staying home gives you lots of freedom, yet ironically many limitations. E-learning has been helpful but I’d love to be able to meet up with friends and feel more present in classrooms. But let’s be grateful that we are healthy, able to continue learning and have a lot more time for things we normally don’t. Right now I am watching a ton of cooking videos and trying new recipes, exercising, taking walks in the greenery and having plenty of rest – feels pretty wholesome actually!

Chiara, Brand Design

Der Semesterstart lief bislang problemlos und den Umständen entsprechend gut. Natürlich fehlen die Uni und das Gebäude. Grade im Kreativbereich ist das freie und miteinander arbeiten essenziell. Wir hoffen alle, dass das ganze schnell wieder zur Normalität kehrt.

Emely, Brand Management

Online Studium? Dafür habe ich mich nicht angemeldet. Doch unter den gegebenen Umständen ist es unumgänglich. Um unseren Wissensstand weiter zu entwickeln und unsere Lerninhalte weiterhin gut verfolgen zu können, arbeiten wir mit Online-Seminaren und Live-Sessions, in denen wir Fragen klären und Themen zu vertiefen. Mir persönlich fehlt jedoch die Lernatmosphäre der Uni. Zuhause ist man schneller abgelenkt und es fällt einem schwerer sich lange Zeit zu konzentrieren. Ich hoffe, wir können bald wieder alle gemeinsam in einem Raum sitzen und dort die Inhalte diskutieren.

Lea, Brand Design

Ich habe mir den Start meines 2. Semesters an der BU etwas anders vorgestellt. Nun sitze ich hier zuhause an meinem Schreibtisch. Kein Blick auf die Elbe und auch keine Kommilitonen und Dozenten zum persönlichen Austausch. Dieser Tage nur ein Bildschirm mit vielen Gesichtern… Das einzige wirklich Gute an der ganzen Sache: ich spare täglich 2 Stunden S-Bahn Fahrt.
Dank der detaillierten und ausgetüftelten Organisation der ambitionierten Dozenten/innen lief bisher alles reibungslos. Die Stunden, welche wir sonst physisch in der Uni verbringen, sind wir nun gemeinsam im Cyberspace. Und der Content, der normalerweise persönlich vorgetragen wird, wartet nun auf uns im Intranet. Auch meine erste Präsentation im Video Call war anders – aber möglich. Nur der persönliche Austausch und die Teamarbeit fehlen natürlich sehr.